
Ich bin ohne Vater aufgewachsen. Meinen leiblichen Vater habe ich erst mit 17 Jahren kennengelernt.
Im selben Jahr lernte ich meinen Mann kennen – und verliebte mich unsterblich.
Er war Witwer mit drei Kindern, 15 Jahre älter als ich.
Wir bekamen sofort unsere beiden gemeinsamen Kinder. Zehn Jahre später heirateten wir.
Eine Patchwork-Familie - Fünf Kinder - Ein neues Leben.
Es gibt Verluste, die du nicht verstehst,
die dich zerreißen, die dich fragen lassen: “Warum? Warum habe ich es nicht gesehen?”
Mit Mitte vierzig nahm sich meine Schwester das Leben.
Sie ging freiwillig. Sie entschied sich, zu gehen.
Und ich stand da – mit Schmerz, Wut, Schuldgefühlen.
Mein Mann stand mir tapfer zur Seite.
Er half mir, das zu überstehen. Er war da, als ich ihn am meisten brauchte.
Ich brauchte viele Jahre, um den Tod von ihr zu verstehen,
um anzunehmen, dass sie keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat,
dass sie nicht schwach war – sondern verzweifelt.
Diese Erfahrung hat mich geprägt.
Ich habe verstanden:
Menschen brauchen jemanden, der WIRKLICH hinsieht,
der da ist, bevor es zu spät ist.
Wir waren gerade dabei, unseren Baustoffhandel aufzubauen - hatten ihn erst zwei Jahre zuvor übernommen.
Die Pläne standen, ein neuer LKW wurde gekauft. Die Zukunft sah gut aus.
Dann wurde mein Mann plötzlich schwer krank.
Die Ärzte sagten: “Er hat noch fünf Jahre.”
Aber er schaffte nur ein Jahr.
Ich begleitete ihn bis zum Ende.
Mit 33 stand ich als Witwe mit zwei Teenagern (14 und 15 Jahre alt) da.
Unseren Baustoffhandel mussten wir schließen und ich musste eine neue Perspektive für mich finden.
Mein Mann hatte noch etwas für mich getan:
Er fuhr mich zum Aufnahmegespräch für die Erzieherausbildung und sagte:
“Mach das, womit du wirklich glücklich bist.”
Er erlebte noch mit, wie ich die Ausbildung berufsbegleitend begann.
Nach seinem Tod hatte ich einen Plan:
5 Tage die Woche arbeiten (um Geld zu verdienen)
2 Tage die Woche Schule (Erzieherausbildung)
Nebenbei: Zwei Teenager durchbringen
Gleichzeitig musste ich mich um die Nachlassinsolvenz kümmern.
Ich stand da – mit Schulden aus der Firma, Gerichtsvollzieher vor der Tür, der Frage: Kann ich unser Zuhause halten?
Niemand konnte mir zeigen, wie ich das alles abwickle – mit den Stiefkindern, mit unserem Haus, mit dem Geschäft.
Also lernte ich es selbst.
Und ich schrieb ein Buch: “Wie die Liebe den Alltag übersteht”
Nicht, weil ich Autorin werden wollte.
Sondern, weil ich das Schöne in meinem Herzen bewahren wollte.
Ich wollte aufschreiben, wie viele schwere Wege wir gemeinsam gegangen sind – mit der Krise, mit den Kindern, mit dem Hausbau, mit der Firma, mit dem letzten Weg.
Und dass es doch so wichtig ist, zusammenzuhalten, sich immer wieder gegenüberzutreten und nach Lösungen zu suchen.
Das Buch wurde über 15 Jahre erfolgreich verkauft.
Ich hatte selbst erlebt, wie es ist, nicht zu wissen, wie man weiterkommt.
Ich hatte selbst erlebt, wie der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.
Ich hatte selbst eine Nachlassinsolvenz für meinen Mann durchgeführt – und niemand konnte mir sagen: “So machst du das.”
Diese Erfahrungen haben mich geprägt.
Ich habe verstanden:
Menschen in Krisen brauchen nicht nur Mitgefühl – sie brauchen WISSEN.
Sie brauchen jemanden, der ihnen zeigt: “So wickelst du das ab. So hältst du durch. So kommst du da raus.”
Deshalb machte ich mich selbstständig als Schuldnerberaterin.
Zehn Jahre lang half ich Menschen, die durch Krankheit, Trennung, Scheidung oder aus anderen Gründen in die Schuldenfalle geraten waren.
Ich gab ihnen das Wissen weiter, das ICH selbst gebraucht hätte.
Ich liebte meine Arbeit. Ich half Menschen in Krisen.
Dann kam eine Gesetzesänderung.
Von heute auf morgen durfte ich nicht mehr beraten – weil ich kein Anwalt war.
Meine Existenzgrundlage war weg.
Was also tun?
Ich machte die nächste Ausbildung.
Ich wurde Fachwirtin für Versicherung und Finanzen – weil ich meine Kunden weiter betreuen wollte, die durch Krisen in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren.
Dann entwickelte ich mich weiter zur Dozentin.
Ich bekam eine Aufgabe an der Schule – aber ich brauchte ein weiteres Unterrichtsfach.
Also setzte ich mich noch mal berufsbegleitend auf die Schulbank:
Psychologie studiert (M.Sc.)
Lehramt absolviert (Staatsprüfung)
Heute:
9+ Jahre Lehrerfahrung an einem Oberstufenzentrum (täglich mit Jugendlichen, oftmals in Krisen)
Ehrenamtliche Krisenberaterin bei krisenchat.de
Unternehmerin (Mitgesellschafterin Evocatus GmbH – ambulanter Pflegedienst)
Entwicklerin der Ayavira-Methode (Coaching-System für Neustart)
Das Ergebnis?
In 19 Jahren habe ich über 1000 Jugendliche begleitet – davon fanden über 400 ihre berufliche Richtung.
Jedes Jahr begleite ich ca. 70 Jugendliche – davon finden 20-30 ihren Weg.
Ich weiß aus eigener Erfahrung:
Neustart funktioniert, aber nur, wenn du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen.
Auch wenn das Leben dir ALLES nimmt – du kannst wieder aufstehen.
2023 bekam ich die Nachricht:
“Ihre Mutter ist krank. Sie stirbt.”
Innerhalb von zwei Tagen war sie tot.
Ich konnte es nicht fassen. Aber ich war da.
Die letzten 48 Stunden war ich an ihrem Sterbebett.
Meine Tochter – die Pflegedienstleitung unseres ambulanten Pflegedienstes Evocatus GmbH – begleitete uns.
Sie erklärte mir, was passiert, was kommt, wie ich meine Mutter loslassen kann.
Sie ist unsere “Sterbeprinzessin” – weil sie für Angehörige und Familien da ist, wenn das Leben endet.
Und an diesen Tagen war sie für MICH da.
Diese Erfahrung hat mich noch einmal verändert:
Ich habe verstanden, was Endlichkeit wirklich bedeutet.
Ich habe verstanden, warum wir im Hier und Jetzt leben müssen.
Ich habe verstanden, warum ich Menschen zeige:
“Warte nicht - Lebe jetzt - Du weißt nicht, wie viel Zeit du hast.”
Und ich bin mega stolz auf meine Tochter,
dass sie das schafft - dass sie Menschen in ihren schwersten Stunden begleitet,
dass sie das Vermächtnis weiterträgt: Sei für Menschen da, wenn sie dich am meisten brauchen.

Ich habe fünf mal von vorne angefangen.
Ich habe meinen Mann sterben sehen. Ich habe meine Mutter sterben sehen.
Ich habe meine Schwester verloren – weil sie keinen Ausweg mehr sah.
Und ich habe verstanden:
Das Leben ist endlich. Wir haben nicht unbegrenzt Zeit.
Deshalb mache ich das:
Ich will, dass Menschen aufhören zu warten,
dass sie verstehen: Du hast die Macht, dein Leben JETZT zu ändern,
dass sie losgehen – auch wenn sie Angst haben.
Meine Mission:
Menschen zeigen, wie sie ihr Leben in die Hand nehmen, ihren Feenstaub finden und neu durchstarten – statt zu warten, dass sich etwas ändert.
Nicht perfekt. Aber glücklich.
Wenn du bis hierhin gelesen hast, weißt du:
Ich bin nicht perfekt, aber ich bin echt.
Ich habe selbst gekämpft. Ich habe selbst fünf mal neu angefangen und ich zeige dir, wie du das auch schaffst.
Lass uns reden.
Das hier sind alles echte Klienten von mir, die ihre echte Meinung teilen. Niemand wurde in irgendeiner Form für diese Statements & Videos kompensiert. Ich kann dir keine Ergebnisse garantieren. Die Menschen auf dieser Seite haben die Herausforderung für ihren Erfolg angenommen und ihn sich wirklich verdient. Diese Erfolge sind i.d.R. nur möglich, wenn ihr vorher mit mir 1:1 sprchst und zusammenarbeitest. Dieses Programm soll dir helfen, "das Leben in deine eigenen Hände zu nehmen” - kommt von Herzen, mit echten Kunden, sowie einem Firmensitz im wunderschönen Oranienburg OT Sachsenhausen.
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